Die Zusatzlinse /
Phake intraokulare Linse (PIOL)

Bei einer besonders hohen Fehlsichtigkeit oder einer dünnen Hornhaut kommen die Laser-Verfahren wie Femto-LASIK und PRK an ihre Grenzen. Und da das Wohl unserer Patienten im Vordergrund steht, raten wir in diesen Fällen zu einer Zusatzlinse, einer phaken intraokularen Linse. Die Zusatzlinse wird, wie der Name bereits andeutet, zusätzlich zur körpereigenen Linse in das Auge implantiert. Das Verfahren ist reversibel, d.h., das Linsenimplantat kann bei Bedarf wieder entfernt werden.

Im Vorfeld der Implantation werden die Augen eingehend untersucht und vermessen. Wie bei jeder refraktiven Maßnahme müssen die Augen gesund und bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein.

Die PIOL ist
geeignet bei:

-3 DPT

Kurzsichtigkeit
ab ca. -3 dpt

+4 DPT

Weitsichtigkeit
ab ca. +4 dpt

6 DPT

Hornhautverkrümmung bis zu 6 dpt in Verbindung mit Kurz- und Weitsichtigkeit

Operationsverlauf

Insgesamt nimmt die Operation ca. 15 Minuten in Anspruch. Eine Naht ist nicht erforderlich, da der kleine Zugang vollständig und von alleine heilt. Zur Sicherheit und um die Heilung zu fördern, legen wir einen Augenverband an, den Sie während der ersten Nacht nach der Operation tragen.

Die veränderten Sichtverhältnisse können Sie normalerweise bereits unmittelbar nach der Operation feststellen. Unabhängig davon kann es wenige Wochen dauern, bis sich Gehirn und Augen neu aufeinander abgestimmt haben. In dieser Phase ist eine erhöhte Blendempfindlichkeit denkbar, die sich im Verlauf des Heilungsprozesses bessert.

Ablauf

Die Operation führen unsere Operateure Dr. Müller-Holz und Dr. Riedel in unseren Operationszentren in Dresden am Fetscherplatz und am Lockwitzgrund durch. Vor der Operation wird das Auge, während Sie sich in einem Dämmerschlaf befinden, örtlich betäubt. Schmerzen treten dabei nicht auf.

Schritt 1

Die Linse wird gefaltet über einen winzigen Schnitt (2,4 mm) in das Auge eingeführt.

Schritt 2

Sie entfaltet sich und wird vom Operateur mittels kleiner Füßchen im Auge befestigt.

Häufige Fragen

Kann eine implantierbare Kontaktlinse wieder entfernt werden?

Ja. Ein besonderer Vorteil der ICL besteht darin, dass die Linse bei Bedarf wieder entfernt oder ausgetauscht werden kann.

Dies macht die ICL zu einem Verfahren, das die natürliche Augenlinse erhält und gleichzeitig eine hohe Flexibilität bietet. Tatsächlich ist eine Entfernung jedoch nur selten erforderlich.

Wie sicher ist eine ICL-Behandlung?

Die implantierbare Kontaktlinse wird seit vielen Jahren erfolgreich eingesetzt. Moderne ICL-Linsen basieren auf einer Technologie, die sich weltweit millionenfach bewährt hat.

Vor einer Behandlung bei Brillenfreiheit Dresden wird sorgfältig geprüft, ob die anatomischen Voraussetzungen erfüllt sind. Durch moderne Diagnostik, erfahrene Operateure und regelmäßige Nachkontrollen bietet die ICL für geeignete Patienten ein hohes Maß an Sicherheit.

Kann ich mit einer ICL auf Brille und Kontaktlinsen verzichten?

Viele Patienten entscheiden sich für eine implantierbare Kontaktlinse (ICL), weil sie sich ein Leben mit möglichst wenig Abhängigkeit von Brille oder Kontaktlinsen wünschen. Ziel der Behandlung ist es, die Fehlsichtigkeit so zu korrigieren, dass im Alltag häufig keine Sehhilfe mehr benötigt wird.

Wie hoch die Brillenunabhängigkeit nach einer ICL-Behandlung ausfällt, hängt unter anderem von der ursprünglichen Fehlsichtigkeit, dem Alter und den individuellen Augenwerten ab. Das Ärzteteam von Brillenfreiheit Dresden bespricht bereits im Rahmen der Voruntersuchung, welches Ergebnis realistisch zu erwarten ist.

Viele Patienten berichten nach einer ICL-Behandlung von einer deutlich verbesserten Lebensqualität, da Sport, Reisen und viele Alltagssituationen ohne Brille oder Kontaktlinsen möglich werden.

Wie lange hält eine implantierbare Kontaktlinse (ICL)?

Die implantierbare Kontaktlinse ist für eine dauerhafte Anwendung im Auge konzipiert. In den meisten Fällen kann die Linse lebenslang im Auge verbleiben und ihre Funktion dauerhaft erfüllen.

Da die natürliche Augenlinse erhalten bleibt, verändert die ICL die Anatomie des Auges nicht dauerhaft. Sollte es in seltenen Fällen medizinisch notwendig werden oder sollten sich die Anforderungen an das Sehen verändern, kann die Linse entfernt oder ausgetauscht werden.

Viele Patienten schätzen diese Möglichkeit, da die ICL im Gegensatz zu einer Augenlaserbehandlung die Hornhaut nicht verändert und gleichzeitig ein hohes Maß an Flexibilität bietet.

Warum bietet Brillenfreiheit Dresden neben Augenlasern auch implantierbare Kontaktlinsen an?

Nicht jeder Patient ist für eine Augenlaserbehandlung geeignet. Manche Menschen weisen eine höhere Fehlsichtigkeit auf oder verfügen über eine Hornhaut, bei der eine ICL die bessere Lösung sein kann.

Deshalb bietet Brillenfreiheit Dresden neben Femto-LASIK, TransPRK und SMILE auch implantierbare Kontaktlinsen an. So kann die Behandlung individuell auf die Augen, die Sehansprüche und die persönlichen Wünsche des Patienten abgestimmt werden.

Das Ziel ist nicht, eine bestimmte Methode zu verkaufen, sondern die Lösung zu finden, die langfristig die besten Voraussetzungen für gutes Sehen und hohe Zufriedenheit bietet.

Wer operiert bei Brillenfreiheit Dresden implantierbare Kontaktlinsen (ICL)?

Die Implantation von Kontaktlinsen (ICL) wird bei Brillenfreiheit Dresden von Dr. Matthias Müller-Holz und Dr. Tobias Riedel durchgeführt. Beide Augenärzte verfügen über langjährige operative Erfahrung und sind seit vielen Jahren auf Eingriffe am Vorderabschnitt des Auges spezialisiert.

Als erfahrene Operateure führen Dr. Müller-Holz und Dr. Riedel jedes Jahr mehrere tausend Eingriffe am Auge durch. Dazu gehören unter anderem Operationen des Grauen Stars, refraktive Linseneingriffe sowie die Implantation von Kontaktlinsen (ICL).

Gerade bei der ICL-Behandlung profitieren Patienten von dieser umfassenden Erfahrung in der modernen Vorderabschnittschirurgie. Von der ausführlichen Voruntersuchung über die Operation bis zur Nachsorge werden sie dabei persönlich vom Team von Brillenfreiheit Dresden begleitet.

Die Kombination aus langjähriger operativer Erfahrung, moderner Diagnostik und individueller Betreuung macht Brillenfreiheit Dresden für viele Patienten aus Dresden, Pirna, Görlitz und ganz Sachsen zu einer gefragten Adresse für implantierbare Kontaktlinsen.

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